Mittwoch, 25. November 2009

herzliche grüße von meinem fortbildungsseminar!


es ging dabei um die probleme von jugendlichen, die aus verschiedensten gründen in unser Österreich verschlagen wurden ... meist ungewollte situationen, denn kein mensch gibt sein zu hause freiwillig auf, die jugendlichen werden dabei auch am wenigsten gefragt ... eigentlich ist es immer dasselbe (ich habe schon sehr viel über dieses thema besucht): fassungslosigkeit über die problematik, über kinder, die nicht mehr lachen können, verzweifelte suche nach psychologen, die geschehenes auch nicht ungeschehen machen können, aber man kann lernen, mit erinnerungen zu leben, auch wenn diese teilweise wirklich extrem sind ... und ausserdem noch in der schule erfolgreich sein, eltern sind oft keine hilfe, die leiden selber und brauchen hilfe oder sind mit materiellem überlebenskampf überfordert ... man sollte politiker irgendwie "korrigieren" können in richtung menschlichkeit und vernunft, dann müßte niemand mehr von irgendwo davonrennen ... wir hätten dann einen freiwilligen und freundschaftlichen austausch von menschen, denen wir dann leichter auf gleicher augenhöhe begegnen könnten, weil es kein misstrauen gäbe ... das beste war, dass unsere domina nur gnadenhalber dieses seminar für mich bewilligt hat, zahlen musste ich es selbst,was nicht üblich ist. Sie meinte, dass das thema mit meinem unterricht nichts zu tun hätte ... die veranstaltung richtete sich aber mit gutem grund an alle lehrer aller schulstufen und fächer ... naja, diese 120,- euro war es mir trotzdem wert, fahrt kostete praktisch nichts, weil ich zum wochenende ohnedies nach A. fahre, was fast daneben liegt ... ich glaube, mir wird in meiner pension nicht fad werden ... ich habe es schon als kind faszinierend gefunden, kinder/jugendliche verschiedener herkunft in einer familie zu vereinigen ... vielleicht mache ich das, platz hätte ich mehr als genug ... drei oder vier wären vielleicht ganz nett, wenn die alle miteinander gut auskommen (wollen), schließlich bin ich ja selbst eine "wandelnde EU" mit verwandten aus polen, ungarn, deutschland, tschechien (väterlicherseits) und frankreich (?) und wer weiß was noch mütterlicherseits ... warum die familie meines Vaters unbedingt "deutsch" sein wollte war vielleicht aus einer gewissen angst heraus ... jedenfalls sind etliche kinder nach übersee (Australien und USA) und haben dort sehr "bunt" geheiratet (lol) ... leider kein kontakt mit den "Bunten" vorhanden ... lustig, wie die den namen abgeändert haben, damit er aussprechbar wird in der neuen heimat: alle haben versucht, den klang zu erhalten, niemand hat an eine übersetzung gedacht ... das hätte ich gemacht: Mrs. Settler ? oder Dweller? klingt irgendwie witzig ... naja ...

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